Sporttaktik

Schiedsrichter

Du möchtest Schiedsrichter werden und so für einen fairen Sport einstehen?

Hier haben wir ein paar Informationen zusammengestellt und stellen auch unsere SC Kemmern Schiedsrichter vor.

 

Unsere Schiedsrichter:

 

  • Katharina Hidalgo-Gil

  • Teresa Hidalgo-Gil

  • Martina Förner

  • Lisa Vatter

  • Heidrun Zink

  • Birgit Zink

  • Tim Eichelsdörfer

  • Eliza Murtaj

  • Michelle Pflaum

  • Max Vatter

  • Lea Mohr

  • Tobias Schilde

Tim Eichelsdörfer

Hallo - ich bin Tim.

Ich habe mich vor ein paar Jahren zum Schiedsrichter ausbilden lassen und habe über meine Erfahrungen für euch berichtet.

 

Max Vatter

Hallo ich bin Max. Schon als Kind habe ich beim Kampfgericht mitgemacht. Da ich auch selbst Basketball spiele, bin ich am Basketball und den geltenden Regeln interessiert. Als ich dann 14 war, bin ich dann auch gleich zu einem Lehrgang gegangen und bin Schiedsrichter geworden. Bis heute bin ich mit Leidenschaft dabei.

Hier könnte dein Name stehen

...und wer kommt noch ins Team Schiedsrichter?

 

Gut zu wissen...

Mit welchem Alter kann man Schiedsrichter werden?

Man kann frühestens mit 14 Jahren Schiedsrichter werden.

Wie lange dauert es, Schiedsrichter zu werden?

Man fängt mit der Lizenzstufe E an. Diese zu erwerben, dauert ein Wochenende (2 Tage). An diesen Tagen werden grundlegende Kenntnisse vermittelt und praktisch geübt. Am Ende gibt es einen theoretischen Test. Wenn man die nächsthöhere Lizenz (Stufe D) erwerben will, muss man noch einen weiteren Lehragng besuchen und danach ein Prüfungsspiel ablegen.

Was kostet so eine Ausbildung zum Schiedsrichter?

Die Kosten übernimmt der Verein, aber wir erwarten, dass man dafür mind. 2 Jahre im Verein als Schiedsrichter eingesetzt werden kann.

Wo finden die Kurse statt?

Das ist unterschiedlich. Vereine können sich melden, wenn sie einen Kurs anbieten wollen.

Bekommt man Geld, wenn man als Schiedsrichter arbeitet?

Pro Spiel bekommt man eine Spielgebühr von 25,- EUR. Bei Anreise mit dem Auto wird zusätzlich km-Geld gezahlt.

Wie wird die Lizenz verlängert?

Um die Lizenzen nach einer Saison zu verlängern, muss man eine 2-stündige Fortbildung besuchen, in der die neuesten Regeln erklärt werden und dazu Fragen geklärt werden können. Außerdem muss man in einer Saison mind. 5 Spiele pfeifen.

Ist man dann als Schiedsrichter alleine?

Mit der ersten Lizenzstufe darf man zwar eigentlich schon die Minis (U8 - U 12) alleine pfeifen. Jedoch versuchen wir das vereinsseitig zu vermeiden, so dass man am Anfang mit einem erfahrenen Schiedsrichter zusammen pfeift.

Woher weiß man, wann man als Schiedsrichter eingeteilt ist?

Dies wird über Mail im Verein bekannt gegeben.

An wen kann man sich wenden. wenn man Interesse hat?

Bitte wendet euch an den ersten oder zweiten Abteilungsleiter beim SCK Basketball. Den Kontakt findet ihr bei den Ansprechpartnern.

Weitere Fragen...? Einfach melden.

Wir stehen euch gerne für Fragen zur Verfügung.

Tim Eichelsdörfer - im Gespräch:

Hallo Tim - kannst du uns erzählen, warum man deiner Meinung nach Schiedsrichter werden sollte?

Als ich vor drei Jahren gefragt wurde, ob ich denn Lust hätte, Basketball-SR zu werden, habe ich erst gezögert. Nachdem ich dann aber die ersten Spiele gepfiffen habe, habe ich gemerkt, dass mir das Pfeifen unheimlich Spaß macht, auch wenn es zu Beginn vielleicht etwas Überwindung gekostet hat. Von da an waren oft mindestens zwei Spiele am Wochenende fest eingeplant und nach der zweiten Saison durfte ich in den Pool-Kader aufsteigen und darf seitdem Spiele in der Bezirksoberliga Herren sowie in den Jugendbayern- und Landesligen mit erfahrenen Kollegen leiten.

 

Frage: Gibt es aus deiner Sicht auch Vorteile, wenn man sich für eine Ausbildung zum Schiedsrichter entscheidet? Das kostet doch sicher auch Zeit.

Eine Tätigkeit als Schiedsrichter hat mehrere Vorteile: Zum einen lernt man, das Spiel aus einem komplett neuen Blickwinkel zu sehen. Als Spieler meckert man gerne schnell über eine Schiedsrichterentscheidung, wenn man dann aber selbst mal die Pfeife in der Hand hat, merkt man, dass man es als Schiedsrichter teilweise wirklich schwer hat und innerhalb kürzester Zeit komplexe Entscheidungen treffen muss. Zum anderen kann man seine Soft-Skills verbessern, denn man ist regelmäßig mit neuen Situationen und Menschen konfrontiert, an die man sich anpassen muss, so baut man Selbstbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit auf. Gleichzeitig macht es immer Spaß, mit einem netten Kollegen zu pfeifen. Last but not least wird man durchaus gut bezahlt, allein die Spielleitungsgebühr beträgt 25 Euro, man kann sich also auch gut etwas dazuverdienen, auch wenn das natürlich nicht die Hauptmotivation sein sollte.

 

Frage: Gibt es nicht schon genug andere, die Schiedsrichter werden?

Nein. Leider nicht. Mittlerweile fallen regelmäßig Spiele im Bezirk aus, weil sich keine Schiedsrichter finden. Deswegen sollten sich gerade junge und motivierte Basketballer dazu berufen fühlen, sich als Schiedsrichter ausbilden zu lassen, um die Zukunft des Basketballs zu sichern!

Frage: Und wie wird man Schiedsrichter? Wie lief es bei dir?

Wer Lust hat, Basketball-Schiedsrichter zu werden, kann sich mehrmals pro Jahr für einen Lehrgang anmelden, um dort die unterste Lizenzstufe E zu erwerben. Die theoretischen Grundlagen werden online über ein E-Learning vermittelt, als Abschluss besucht man einen Präsenztag, an dem man die praktischen Inhalte vermittelt bekommt. Am Ende dieses Tages muss jeder Kandidat noch einen kleinen Theorie-Test bestehen – aber keine Sorge, die Fragen sind für jeden zu schaffen. Im Anschluss hat man bereits die E-Lizenz erworben und darf von nun an als 2. Schiedsrichter mit erfahrenen Kollegen Spiele in den Jugend- sowie der untersten Seniorenliga pfeifen.

 

Frage: Und wie kann man sich weiter entwickeln?

Nachdem man mindestens eine Saison ordentlich Erfahrung gesammelt hat, kann man sich für einen Lehrgang zur Lizenzstufe D anmelden – hier werden die bisherigen Inhalte vertieft und erweitert, wie z.B. eine sichere Kommunikation und eine fortgeschrittene SR-Technik. Hier muss wieder ein kleiner Regeltest (25 Fragen) geschrieben werden. Im Anschluss legt man mit einem erfahrenen Kollegen ein Prüfungsspiel ab, bei dem ein Schiedsrichter-Coach die eigene Leistung beurteilt. Hat man diese Hürde genommen, erhält man die D-Lizenz und ist von nun an ein vollwertiger Schiedsrichter, d.h., man darf Spiele in allen Altersklassen im Bezirk Oberfranken auch als 1. SR pfeifen und Mini-Spiele sogar allein. Wem das Pfeifen Spaß macht und regelmäßig gute Leistungen aufs Feld bringt, kann schnell in höhere SR-Kader aufsteigen und dann auch Spiele in höheren Ligen leiten.

Herzlichen Dank Tim, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Wir wünschen die weiterhin viel Erfolg in deiner Tätigkeit als Schiedsrichter und freuen uns auf eine neue Saison.

 

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